Klimafakt
Kunststoff und Emissionen
Kunststoff und Emissionen – Kunststoff ist in der heutigen modernen Gesellschaft allgegenwärtig. Er wird in den meisten Fertigungsbranchen eingesetzt. Typische Verwendungen sind Tüten, Flaschen und Textilien. Er kommt auch in Computern (Tastaturen, Bildschirmen) und Autoinnenräumen zum Einsatz. Das Material wird aus fossilen Brennstoffen wie Erdöl und Erdgas gewonnen, was zur Kritik an Kunststoff und Emissionen beiträgt. Auch Plastikmüll ist ein massives globales Problem und verursacht Verschmutzung an Land und im Meer.
Geschichte des Kunststoffs
Seit den 1950er Jahren produziert die Welt Kunststoff in Massen. Einige Zahlen weisen auf über 8,5 Milliarden Tonnen hin. Etwa 9 % dieser hohen Menge wurden recycelt. Weitere 12 % wurden verbrannt und setzten dabei giftige Chemikalien frei. Gleichzeitig landeten 79 % auf Mülldeponien oder anderswo in der Natur. So ist Plastik beispielsweise ein riesiges Problem in den Weltmeeren.
Außerdem stellt der Schwedische Naturschutzverein fest, dass jedes Jahr 8 bis 13 Millionen Tonnen Plastik in der natürlichen Umwelt landen. Dieser Müll ist ein massives Problem, da die Natur Kunststoff nicht abbauen kann. Zudem wird die Umwelt gefährlichen Chemikalien ausgesetzt. Schließlich verwandelt sich der Kunststoff in Mikroplastik. Letzteres taucht inzwischen überall auf. Es wurde zum Beispiel kürzlich in Muttermilch gefunden. Insgesamt schadet Mikroplastik Menschen, Tieren und der Natur.
Kunststoff und Emissionen
Einige Zahlen zeigen, dass die Produktion von Kunststoff durchschnittlich 2 bis 3 kg Treibhausgase pro kg Material verursacht. Mit anderen Worten: Die Herstellung von 1 kg Kunststoff kann mehr als das Doppelte an Treibhausgasen freisetzen. Im Allgemeinen hängen diese Zahlen von der Effizienz der Produktion ab. Auch verschiedene Kunststoffarten haben unterschiedliche Emissionen. Zum Beispiel kann Polyamid (PA) bis zu 9 kg pro produziertem kg ausstoßen. Insgesamt tragen Kunststoff und Emissionen erheblich zum Klimawandel bei.
Verschiedene Arten von Kunststoffen
Kunststoff hat zwei Hauptgruppen: Thermoplaste und Duroplaste. Erstere sind „weiche Kunststoffe“, die beim Erhitzen ihre Form ändern können. Duroplaste hingegen werden beim Erhitzen zerstört. Darüber hinaus gibt es viele verschiedene Kunststoffarten. Zum Beispiel Polyethylen (PE), Polypropylen (PP) und Polystyrol (PS/EPS). „Poly“ bedeutet mehr und unterstreicht, dass Kunststoff aus mehreren Substanzen besteht.
Beispiele für Quellen: Woodly, Norden, Naturskyddsföreningen