Klimafakt
QELRO
QELRO steht für Quantified Emission Limitation and Reduction Obligations (Quantifizierte Emissionsbegrenzungs- und Reduktionsverpflichtungen). Es ist ein kurzes Dokument, das Teil des Kyoto-Protokolls ist. Das Papier stellte sicher, dass Nationen ihre Emissionen senken würden.
Das Kyoto-Protokoll wurde 1997 unterzeichnet und lief 2020 aus (als es durch das ehrgeizigere Pariser Klimaabkommen ersetzt wurde). Es war das erste globale Abkommen der UN über Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels.
Was war QELRO?
QELRO war ein rechtsverbindliches Dokument für alle Nationen, die das Kyoto-Protokoll unterzeichnet haben. Das letzte QELRO galt für 2013-2020, was zufällig auch der letzte Zeitraum des Kyoto-Protokolls war. Beispielsweise reichte die EU ein gemeinsames Dokument ein, das eine Senkung aller Emissionen um 20 % sicherstellte. Einige Nationen schlossen sich diesem Ziel an, darunter Island und Kroatien. Ihre Motivation war, sich den Ambitionen der EU anzuschließen.
Weitere Fakten
Ein weiteres Beispiel für ein nationales Versprechen zur Reduzierung der Emissionen war Norwegen, das eine Senkung um 30 % zusagte. Im Vergleich dazu nannte Neuseeland eine Senkung von 10-20 %. Typischerweise wurden Ambitionen unter der Bedingung erhöht, dass auch andere ihre Ambitionen erhöhen. Ursprünglich schlug Norwegen zum Beispiel eine Reduzierung von 20 % vor. Im Gegensatz dazu wollten einige Nationen in Europa 30 %. Schließlich war ein weiteres wichtiges Detail der QELRO-Dokumente, dass viele Länder die Notwendigkeit erwähnten, die globale Erwärmung unter 2 Grad zu halten.
Quellen: UNFCCC (1), UNFCCC (2)