Klimafakt
Globale Erwärmung
Das Klima auf der Erde wird wärmer, was als globale Erwärmung bekannt ist. Veränderungen der Erdtemperatur erfolgen auf natürliche Weise; menschliche Aktivitäten haben jedoch in diesen natürlichen Prozess eingegriffen. Aktivitäten wie die Industrie setzen Emissionen frei, die zu einem wärmeren Klima führen.
Im Jahr 2013 bestätigte der IPCC, dass die globale Erwärmung „äußerst wahrscheinlich“ vom Menschen verursacht wird. Heute gilt dies als wissenschaftliche Tatsache. Der Mensch ist seit Mitte des 18. Jahrhunderts der dominierende Grund für ein wärmeres Klima, da menschliche Aktivitäten große Mengen an Treibhausgasen freisetzen. Diese Emissionen führen durch den Treibhauseffekt zu einer wärmeren Atmosphäre.
Die Debatte über die globale Erwärmung
Die Debatte darüber, ob der Mensch die globale Erwärmung verursacht, ging lange weiter; die Frage war sehr politisch. Politische Führer mit unterschiedlichen Interessen und einem unterschiedlichen Wissenschaftsverständnis beeinflussten die Diskussionen. Außerdem leugneten viele große Unternehmen sie aufgrund ihrer wirtschaftlichen Interessen. Zum Beispiel Unternehmen, die weiterhin fossile Brennstoffe abbauen wollten, da diese Tätigkeit enorme Mengen an Treibhausgasen freisetzt. Es war wirtschaftlich profitabel, wenn der menschliche Einfluss auf das Klima geleugnet oder in der Debatte gehalten wurde. Die Diskussionen haben die Arbeit zur Eindämmung der globalen Erwärmung behindert und verlangsamt.
Heute hat die Welt eine Agenda zur Bekämpfung der globalen Erwärmung, da die Auswirkungen das Leben für alle Lebewesen auf dem Planeten erschweren oder unmöglich machen. So zielt zum Beispiel das Pariser Klimaabkommen darauf ab, die globale Erwärmung unter 1,5 % zu halten.
Wozu führt die globale Erwärmung?
Sie führt zu einem viel wärmeren Klima auf der Erde, was schwerwiegende Folgen hat. Schon ein Unterschied von einem Grad macht es einigen Arten schwer zu überleben. Die Veränderung erfolgt zu schnell, als dass sie sich anpassen könnten. Daher hat das Klima einen erheblichen Einfluss auf die Biodiversität der Erde.
Ein wärmerer Planet führt auch zu mehr Wetterextremen. Wie Dürren, Wirbelstürmen und Waldbränden. Außerdem trägt diese Entwicklung bereits zu einer Zunahme von Klimaflüchtlingen bei. Diese Gruppe von Flüchtlingen wird gezwungen, ihre Heimat aufgrund der globalen Erwärmung und des Klimawandels zu verlassen, zum Beispiel wegen Naturkatastrophen, die ihre Häuser zerstören. Eine Zunahme der Klimaflüchtlinge kann auch mit einem sich verändernden Klima zusammenhängen, das die Landwirtschaft beeinträchtigt. Viele Menschen sind gezwungen, in die Flucht zu gehen, da sie von ihrem Land nicht mehr leben können. Insgesamt bringt die globale Erwärmung viele katastrophale Kettenreaktionen mit sich.
Weitere Fakten
Es ist unsicher, wie stark sich die Temperatur aufgrund des wärmer werdenden Klimas verändern wird. Teilweise, weil kleine Veränderungen Kettenreaktionen auslösen, die die globale Erwärmung beschleunigen können, zum Beispiel im Fall von schmelzendem Eis. Wenn das Eis verschwindet, wachsen die Ozeane und können durch den Albedo-Effekt mehr Wärme aufnehmen. Außerdem setzt das schmelzende Eis das starke Treibhausgas Methan frei, das noch mehr zur Erwärmung des Planeten beiträgt. Das schmelzende Eis wirkt sich also auf andere Teile der Natur aus und führt zu einer schnelleren und unvorhersehbareren Erwärmung.
Maßnahmen gegen die globale Erwärmung
Heute gibt es viele Agenden zur Reduzierung der Treibhausgase in der Atmosphäre, wie das Pariser Klimaabkommen. Die Pläne konzentrieren sich teilweise auf die Senkung der CO2-, Methan- und Lachgasemissionen. Außerdem gibt es eine Technik, die Treibhausgasemissionen einfängt und unterirdisch speichert. Sie wird Carbon Capture Storage Technology (CCS) genannt. Allerdings ist die Technologie teuer und noch in der Entwicklung.
Außerdem bleiben Treibhausgase lange in der Atmosphäre. Daher besteht auch ein Bedarf an negativen Emissionen. Diese Notwendigkeit bedeutet, dass Gase aus der Atmosphäre entfernt werden müssen, selbst wenn bis 2050 Null-Emissionen erreicht werden – um negative Emissionen zu erzeugen.