Senke den Klimaabdruck deiner Neukäufe

Juni 2026

20–30 % unseres Klimaabdrucks werden durch den Konsum von Kleidung und Dingen verursacht. Mit sieben goldenen Regeln – kaufe weniger, aber bessere Sachen, wähle Gebrauchtes und repariere, was du schon hast – kannst du den Abdruck dessen senken, was du kaufst.

Illustration über nachhaltigen Konsum

Wusstest du, dass 20–30 % unseres Klimaabdrucks durch unseren Konsum von Kleidung und Dingen verursacht werden? Weniger Sachen zu kaufen ist deshalb sowohl gut für den Geldbeutel als auch fürs Klima. Den Klimaabdruck deines Konsums zu senken bedeutet, nachhaltigere Entscheidungen zu treffen, langfristig zu denken und weniger zu konsumieren. Hier kommen 7 goldene Regeln, die dir hoffentlich als Inspiration dienen können.

Illustration über nachhaltigen Konsum

Kaufe weniger, aber bessere Sachen

  • Reduziere Überkonsum: Kaufe nur, was du wirklich brauchst, und wähle Produkte von höherer Qualität, die länger halten.
  • Wähle nachhaltige Materialien: Setze auf Produkte aus recycelten oder natürlichen Materialien wie Bio-Baumwolle, Bambus oder recyceltem Kunststoff und Metall.
  • Vermeide „Fast Fashion“: Schnell produzierte und billige Kleidung hat oft eine große Klimawirkung. Wähle stattdessen Kleidungsstücke von nachhaltigen Marken oder aus zweiter Hand.

Wähle Gebrauchtes und Wiederverwendetes

  • Secondhand und Vintage: Kaufe Kleidung, Möbel und Elektronik gebraucht. Das verlängert den Lebenszyklus der Produkte und verringert den Bedarf, Neues zu produzieren.
  • Ausbessern und reparieren: Statt kaputte Dinge wegzuwerfen, bessere sie aus oder repariere sie. Das gilt besonders für Kleidung, Möbel und Elektronik.

Denke an den Lebenszyklus des Produkts

  • Frage nach der Nachhaltigkeit des Produkts: Wie ist das Produkt hergestellt? Woher kommen die Materialien? Lässt es sich recyceln? Indem du Produkte mit langer Lebensdauer und geringer Umweltwirkung wählst, triffst du eine aktive Entscheidung fürs Klima.
  • Recyceln und wiederverwenden: Wirf keine Dinge weg, die recycelt oder verschenkt werden können. Die Wiederverwendung und das Recycling von Materialien verringern Abfall und sparen Ressourcen.

Reduziere die Plastiknutzung

  • Vermeide Einwegprodukte: Verwende wiederverwendbare Alternativen wie Wasserflaschen, Einkaufstaschen und Kaffeebecher statt Plastik- oder Einwegvarianten.
  • Wähle Produkte mit minimaler Verpackung: Viele Produkte haben unnötige Plastikverpackungen. Versuche, Waren mit minimaler oder biologisch abbaubarer Verpackung zu kaufen.

Kaufe lokal und saisonal

  • Unterstütze lokale Unternehmen: Kaufe nach Möglichkeit lokal produzierte Waren. Das verringert die durch Transport verursachten Emissionen und hilft, lokale Wirtschaftskreisläufe zu stützen.
  • Wähle saisonale Produkte: Obst und Gemüse in der Saison zu kaufen bedeutet, dass sie nicht über lange Strecken transportiert oder mit energieintensiven Methoden angebaut wurden.

Teilen und mieten statt neu kaufen

  • Teilen und tauschen mit anderen: Statt jedes Mal etwas Neues zu kaufen, wenn du etwas brauchst, überlege, ob du es dir leihen, mit Freundinnen und Freunden tauschen oder Sharing-Dienste nutzen kannst.
  • Mieten statt kaufen: Für Dinge, die du nur ab und zu verwendest, wie Werkzeug oder Ausrüstung für Freizeitaktivitäten, kann es besser sein, zu mieten statt zu kaufen.

Sei kritisch gegenüber Werbung und Konsumkultur

  • Vermeide Impulskäufe: Werbung ist oft darauf ausgelegt, dich dazu zu bringen, mehr zu konsumieren, als du brauchst. Sei dir dessen bewusst und plane deine Käufe sorgfältig.
  • Setze dir nachhaltige Ziele: Nimm dir vor, deinen Konsum zu reduzieren, indem du dir Ziele setzt, z. B. eine bestimmte Zeit lang keine neue Kleidung zu kaufen oder ein Jahr lang nur Gebrauchtes zu kaufen.

Vor jedem Kauf? Befolge diese Schritte:

Eine Treppe, die die Schritte vor jedem Kauf zeigt

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