Bekämpfe die Lebensmittelverschwendung
Juni 2026
Fast 40 % aller produzierten Lebensmittel landen im Müll, und die Hälfte der Lebensmittelverschwendung passiert zu Hause in der Küche. Mit sechs einfachen Kniffen – planen, richtig lagern und Reste verwerten – kannst du deine Lebensmittelverschwendung senken und dabei Geld und Klima sparen.

Wusstest du, dass von allen produzierten Lebensmitteln fast 40 % im Müll landen? Die Hälfte der Lebensmittelverschwendung passiert in der Produktion und beim Transport, die andere Hälfte zu Hause in der Küche.
Indem wir die Lebensmittelverschwendung verringern, können wir gemeinsam einen enormen Unterschied für Umwelt und Planeten machen. Hier kommen ein paar inspirierende Tipps und einfache Kniffe, die dir helfen, die Lebensmittelverschwendung in deinem Alltag zu senken!
1. Plane deine Mahlzeiten
Deine Mahlzeiten zu planen ist einer der wirksamsten Wege, Lebensmittelverschwendung zu verringern. Erstelle einen Wochenplan und schreibe eine Einkaufsliste auf Basis dessen, was du wirklich brauchst. So senkst du das Risiko, zu viel zu kaufen und Lebensmittel wegzuwerfen.
2. Lagere die Lebensmittel richtig
Lagere Lebensmittel richtig, um ihre Haltbarkeit zu verlängern. Denk daran, dass manche Lebensmittel wie Obst und Gemüse bei Raumtemperatur gelagert werden können, während andere wie Beeren und Blattgrün gekühlt werden müssen, um länger frisch zu bleiben.
3. Verwende Reste kreativ
Lass Reste nicht im Kühlschrank liegen – verwende sie stattdessen! Altes Brot kann zu leckeren Croûtons oder Brotpudding werden, übrig gebliebenes Gemüse zu einer herrlichen Suppe oder Eintopfbasis. Mische verschiedene Reste und kreiere neue Gerichte – das ist sowohl klimaschlau als auch sparsam!
4. Lerne, das Haltbarkeitsdatum zu lesen
Haltbarkeitsangaben wie „mindestens haltbar bis“ oder „zu verbrauchen bis“ bedeuten nicht, dass das Lebensmittel sofort nach Ablauf schlecht ist. Vertraue deinen Sinnen und überlege, bevor du Lebensmittel wegwirfst – oft sind Produkte noch eine Zeit lang nach dem angegebenen Datum völlig genießbar.
5. Kompostiere Lebensmittelabfälle
Was sich nicht essen lässt, kannst du kompostieren. Kompostieren ist eine hervorragende Möglichkeit, die Menge an Abfall zu verringern, die auf die Deponie geht, und Nährstoffe für den Garten oder die Pflanzen zu Hause zu schaffen.
6. Friere Lebensmittel für später ein
Wenn du Lebensmittel hast, die alt werden oder übrig sind, friere sie ein! Viele Gerichte und Zutaten wie Eintöpfe, Suppen, Brot oder Fleisch lassen sich hervorragend einfrieren und länger aufbewahren.
Psst… wusstest du, dass…
Eine weitere clevere Sache, die du tun kannst, ist, übrig gebliebene Lebensmittel und Haushaltsprodukte mit Nachbarn und gemeinnützigen Organisationen zu teilen. Mit der App OLIO kannst du schnell ein Foto machen und deinem Umfeld mitteilen, dass du Lebensmittel zu verschenken hast. Du kannst auch sehen, welche Lebensmittel andere in deiner Umgebung loswerden möchten, und anbieten, sie zu retten.
Ein großer Teil der Lebensmittelverschwendung entsteht in Restaurants. Auch hier kannst du einen Unterschied machen! Mit der App Karma kannst du Restaurants in deiner Nähe sehen, die Lebensmittel übrig haben, die weggeworfen zu werden drohen. Du kannst die Lebensmittel direkt in der App zu 50 % des regulären Preises kaufen. Das ist sowohl klimaschlau als auch gut für den Geldbeutel!
Du kannst auch Lebensmittel retten, die aufgrund von Überproduktion, Verpackungsänderungen, Saisonschwankungen oder kurzem Datum zu Abfall zu werden drohen, bevor sie überhaupt in den Laden kommen. Über Matsmart.se kannst du diese Waren mit 20–90 Prozent Rabatt ergattern und gleichzeitig zu einer besseren Umwelt beitragen, indem du Lebensmittelverschwendung verringerst.
Kennst du deinen Klimafußabdruck?
Mit dem ClimateHero Klimarechner berechnest du deinen Fußabdruck in 5 Minuten!
Weitere klimaschlaue Tipps

Lass dein Geld für den Planeten arbeiten
Nicht nur das, was wir konsumieren, beeinflusst das Klima – auch unsere Ersparnisse und Investitionen tun es. Indem du nachhaltige Fonds wählst, fossile Brennstoffe meidest und deine Ersparnisse zu einer grünen Bank verlagerst, kannst du dein Geld für den Planeten arbeiten lassen.

Slow Fashion – So senkst du den Klimaabdruck deiner Kleiderkäufe
Die Modeindustrie verursacht rund 10 % der weltweiten Klimaemissionen – doppelt so viel wie der Flugverkehr. Indem du die Kleidung, die du hast, trägst und reparierst, zirkulär einkaufst und klimaschlaue Materialien wählst, kannst du den Klimaabdruck deiner Kleidung senken.

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Senke den Klimaabdruck deiner Neukäufe
20–30 % unseres Klimaabdrucks werden durch den Konsum von Kleidung und Dingen verursacht. Mit sieben goldenen Regeln – kaufe weniger, aber bessere Sachen, wähle Gebrauchtes und repariere, was du schon hast – kannst du den Abdruck dessen senken, was du kaufst.

Mach es wie die Dänen, nimm das Fahrrad zur Arbeit!
In Kopenhagen fährt ein Drittel mit dem Rad zur Arbeit und zur Schule – deutlich mehr als in Schweden. Mit dem Rad zu pendeln ist ein einfacher Weg, deinen Klimaabdruck zu senken, und mit einem E-Bike oder E-Moped kommst du weiter, ohne ins Schwitzen zu geraten.

Mach eine Plastik-Diät
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Lerne, vegetarisch zu kochen
Mehr pflanzlich zu essen ist einer der einfachsten Wege, den Klimaabdruck deiner Ernährung zu senken – um bis zu 80 %. Wenn du eine vegetarische Kochbox ausprobierst, lernst du neue Rezepte kennen und entdeckst, wie köstlich und abwechslungsreich die grüne Küche sein kann.

Wähle Ökostrom
Die Erzeugung von Strom und Wärme verursacht rund 30 % der weltweiten Treibhausgasemissionen. Indem du zu einem zertifizierten Ökostromtarif wechselst, kannst du den Klimaabdruck deines Stromverbrauchs um über 90 % senken – und das muss nicht mehr kosten als dein aktueller Tarif.