Klimafakt

Fleisch und Klimawandel

Fleisch und Klimawandel – die Fleischproduktion trägt auf verschiedene Weise zum Klimawandel bei. Der Sektor verursacht enorme Mengen an Treibhausgasen wie CO2 und Methan. FAO gibt an, dass Fleisch und Milchprodukte für etwa 14,5 % der globalen Emissionen verantwortlich sind. Vor allem Rindfleisch ist ein bedeutender Mitverursacher.

Die Aufzucht von Tieren für Fleisch erfordert viele Ressourcen, was Druck auf Land, Wasser und Futtermittelproduktion ausübt. Insgesamt trägt der Sektor zur globalen Erwärmung bei.

Fleisch und Klimawandel

Die großindustrielle Fleischproduktion von rotem Fleisch wie Schweine- und Rindfleisch ist für hohe Emissionen verantwortlich. Daher gibt es einen Zusammenhang zwischen Fleisch und Klimawandel. Die Emissionen entstehen durch alle Prozesse, die in der landwirtschaftlichen Produktion enthalten sind. Zum Beispiel erfordert die Produktion großer Mengen an Rindfleisch riesige Flächen Land. Heute wird der Anbau von Tierfutter auf gigantischen Feldern produziert. Es besteht auch Bedarf an Weideland.

Das oben Genannte hängt mit Entwaldung und Verschmutzung zusammen, zwei Sektoren, die zusätzlich Treibhausgase ausstoßen. Viele der bestehenden Anbauflächen werden auch mit chemischen Düngemitteln besprüht. Diese sind sehr schlecht für die Umwelt. Düngemittel beispielsweise setzen das Treibhausgas Lachgas frei. Daher trägt Tierfutter massiv zum Klimawandel bei.

Außerdem stoßen alle Tiere das Treibhausgas Methan aus, wenn sie Gräser und Pflanzen verdauen. Methan ist ein starkes Treibhausgas, das zur globalen Erwärmung beiträgt. Schließlich wird das Fleisch weltweit transportiert, was zu erheblichen Emissionen aus dem Transportsektor führt. Zum Beispiel wird Rindfleisch von den USA nach China transportiert.

Reduzierung der Klimaauswirkungen von Fleisch

Es gibt mehrere Möglichkeiten, eine nachhaltigere Produktion zu schaffen, um die Auswirkungen von Fleisch und Klimawandel zu reduzieren, insbesondere durch eine bessere Landnutzung und Tierhaltung. Es ist am besten, Fleisch wie ein lokales Produkt zu behandeln und weltweiten Transport zu vermeiden. Um die Klimaauswirkungen zu reduzieren, ist es jedoch besser, viel weniger davon zu essen. Historisch war dies immer der Fall. Verschiedene wissenschaftliche Erkenntnisse deuten darauf hin, dass der menschliche Körper besser an einen geringen Verzehr angepasst ist.

Außerdem rät das World Resource Institute den Menschen, weniger Fleisch zu essen. Es ist sowohl für die Gesundheit als auch für die Umwelt besser. Studien zeigen, dass ein hoher Fleischkonsum verschiedene Gesundheitsrisiken birgt, wie Herzkrankheiten. Daher kann eine Reduzierung des Fleischkonsums helfen, den Klimawandel zu bekämpfen und gleichzeitig gesund zu bleiben.