Klimafakt

Klimawandel

Heute ist es eine wissenschaftliche Tatsache, dass der Mensch den Klimawandel verursacht hat. Der Hauptgrund liegt darin, dass viele menschliche Aktivitäten Treibhausgase freisetzen. Die Emissionen verursachen die globale Erwärmung und die aktuellen Veränderungen des Klimas.

Treibhausgase werden auf natürliche Weise in die Atmosphäre freigesetzt. Menschliche Aktivitäten führen jedoch zu einem Überfluss an ihnen. Die Gase erwärmen das Klima durch den Treibhauseffekt. Heute geschieht die Erwärmung rasch und bringt die Erde aus ihrem natürlichen Gleichgewicht. Sie bedroht das Leben, wie wir es kennen.

IPCC und Klimawandel

2013 erklärte das IPCC, also der Klimarat der UN, dass es „äußerst wahrscheinlich“ sei, dass der Mensch seit Mitte des 20. Jahrhunderts der dominierende Faktor der globalen Erwärmung gewesen ist. Um daran zu arbeiten, organisiert die UN

internationale Umwelttreffen. Diese werden COP-Treffen genannt. Das Pariser Klimaabkommen von 2015 ist eines der bekanntesten Ergebnisse dieser Zusammenkünfte. Dieses Abkommen besagt, dass alle UN-Mitglieder (193 von 195 Ländern) zusammenarbeiten werden, um Emissionen zu reduzieren. Insbesondere Treibhausgase wie CO2. Ein Ziel ist beispielsweise, die globale Temperatur unter 2 °C zu halten. Ein Temperaturanstieg über diesen Wert hinaus birgt das Risiko des Verlusts der Biodiversität und führt zu Klimaveränderungen mit schwerwiegenden Folgen.

Klimawandel und globale Erwärmung

Manche verwenden Klimawandel als Synonym für globale Erwärmung. Klimawandel kann sich jedoch auch auf andere Arten von Veränderungen im Klima beziehen. Beispielsweise auf Veränderungen, die auf natürliche Weise ohne menschlichen Einfluss auftreten. Zum Beispiel natürliche Schwankungen und Muster im Klima der Erde. Es kann viele verschiedene Gründe für diese Veränderungen geben. Wie zum Beispiel Unterschiede in der Sonnenaktivität oder geologische Prozesse.

Ein sich veränderndes Klima

Wissenschaftler sagen voraus, dass die globale Erwärmung schwerwiegende Folgen haben wird, wie etwa zunehmendes Extremwetter und steigende Meeresspiegel. Beispielsweise führen wärmere Temperaturen zu extremeren Dürren, Überschwemmungen und Stürmen. Während steigende Meeresspiegel viele Städte der Welt unbewohnbar machen, da sie direkt am Wasser liegen. Daher werden sie unter Wasser landen. Städte wie Miami, Shanghai und Rio de Janeiro stehen vor diesem Schicksal. Außerdem werden das Extremwetter und die steigenden Meeresspiegel wahrscheinlich zu Millionen von Klimaflüchtlingen führen.

Klimaflüchtlinge

Wenn die Entwicklung wie heute weitergeht, wird es in Zukunft eine enorme Anzahl von Klimaflüchtlingen geben. Beispielsweise glauben einige Wissenschaftler, dass es jeweils etwa 30 Millionen Menschen aus Indien und China geben könnte. Hinzu kommen etwa 15 Millionen aus Bangladesch und Ägypten. Die globale Gesamtzahl könnte bis 2050 bei 150–200 Millionen Menschen liegen.