Klimafakt

Vegan

Vegan zu sein bedeutet, sich pflanzenbasiert zu ernähren. Es schließt alle Arten tierischer Produkte aus. Es kann als Erweiterung einer vegetarischen Ernährung gesehen werden, da Vegetarier kein Fleisch essen. Veganismus geht einen Schritt weiter und schließt alle Produkte aus, die von Tieren stammen.

Zum Beispiel schließt eine vegane Ernährung Milch, Eier und Honig aus. Vor allem ist Veganismus eine Ernährungsform. Doch der Begriff kann auch einen ganzen Lebensstil bezeichnen, indem jegliche Produkte tierischen Ursprungs ausgeschlossen werden, nicht nur Lebensmittel. Außerdem ist es üblich, Dinge wie Lederwaren und Wollkleidung auszuschließen. Außerdem werden Veranstaltungen vermieden, an denen gefangene Tiere beteiligt sind. Wie ein Zirkus, ein Rodeo oder ein Zoo.

Vegan sein

Veganismus kann eine Ernährungsform, eine Philosophie und ein Lebensstil sein. Wie erwähnt bezieht sich die Ernährung darauf, keine Produkte tierischen Ursprungs zu essen. Als Philosophie ist sie stärker mit Tierrechten verbunden. Konkret damit, dass Tiere einen moralischen Wert unabhängig von ihrem Nutzen für den Menschen haben. Mit anderen Worten: Tiere haben Rechte und sollten nicht leiden. Daher sollten Menschen sie nicht durch Tötung leiden lassen. Außerdem sehen Veganer es tendenziell als unethisch an, Milch oder andere Produkte von Tieren zu nehmen. Insgesamt geht es darum, die Ausbeutung von Tieren zu vermeiden.

Vegan zu sein kann auch mit einem Lebensstil verbunden sein, der oft Hand in Hand mit der Sorge um die Umwelt geht. Es ist üblich, aufgrund des Klimawandels vegan zu werden. Zum Beispiel verursachen Fleisch- und Milchwirtschaft hohe Emissionen von Treibhausgasen. Die Industrie setzt deutlich mehr frei als die Produktion von Gemüse. Daher entscheiden sich viele Umweltaktivisten für diesen Lebensstil.

Eine vegane Ernährung

Eine vegane Ernährung ist mit „traditionellen“ Gerichten durchaus möglich. Heute gibt es immer mehr Ersatzprodukte für Fleisch. Zum Beispiel Produkte aus Bohnen oder Soja, die traditionelle Fleischprodukte wie Burger nachahmen. Mehr noch: Einige Esstraditionen sind bereits vegan, da Veganismus in der Vergangenheit Teil vieler Traditionen war.

Klimaschonend

Wie oben kurz erwähnt, gilt vegan zu sein als klimaschonend. Eine vegane Ernährung kann die Umweltauswirkungen einer Person reduzieren. Die Auswirkungen einer fleischhaltigen Ernährung sind aufgrund der Emissionen aus der Fleischproduktion deutlich höher. Die Tierproduktion macht bis zu 15 % der gesamten Treibhausgasemissionen weltweit aus. Im Allgemeinen macht es keinen großen Unterschied, wo oder wie das Lebensmittel produziert wird, da der größte Teil der Auswirkungen aus der Tierfutterproduktion stammt. Die meisten tierischen Lebensmittel werden in großindustriellen und nicht nachhaltigen Verfahren hergestellt. Daher haben auch Laktoseprodukte wie Milch und Käse erhebliche Auswirkungen auf die Umwelt.

Schließlich werden zusätzlich zu CO2-Emissionen Treibhausgase wie Lachgas und Methan durch die Tierhaltung freigesetzt. Diese Gase werden in geringeren Mengen produziert. Sie sind jedoch wirksamer als CO2, was bedeutet, dass sie mehr Wärme absorbieren und weiter zur globalen Erwärmung beitragen.